Die Energie Uster spricht von einem «erfreulichen Jahresergebnis 2019», das das Unternehmen an der Generalversammlung vom 18. Juni präsentierten konnte. Der Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen betragen rund 52 Millionen Franken und der Jahresgewinn knapp 3,5 Millionen Franken, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt.
Die Stadt Uster erhält damit erneut eine Dividende in der Höhe von 600'000 Franken. Der Geschäftsbericht und die Jahresrechnung wurden von der Generalversammlung genehmigt.
Fokus auf Regionalität
Was die Nachhatigkeitsstrategie betrifft, so seien die bereits eingeleiteten Massnahmen weitergeführt worden, heisst es in der Mitteilung weiter. So habe man mit dem Bau der Wärmeversorgung Uster Nord (Holzschnitzel) begonnen. Zudem werde man weitere grosse Fotovoltaikanlagen in Uster realisieren. Dabei will das Unternehmen auf Regionalität setzen: «Die Zukunft der Wärme- und Stromproduktion liegt bei regional produzierter erneuerbarer Energie», schreibt die Energie Uster.
Das Unternehmen betont aber auch, dass die Energieversorgung der Schweiz flexibler werden müsse. «Die erneuerbare Energieproduktion ist wetterabhängig und weniger planbar als die Energieproduktion aus nicht erneuerbaren Quellen.» Deshalb müsse man Produktion und Verbrauch von Strom genau aufeinander abstimmen. Aus diesem Grund arbeite Energie Uster im Rahmen der neugegründeten aliunid AG zusammen mit anderen Unternehmen an einem besonderen Energiemanagementsystem bestehend aus Kunden, Energieversorgern und Energieproduzenten.

