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Politik

Das unheimliche Netzwerk der Schweizer Masken-Feinde

Der Widerstand gegen eine Maskenpflicht wird aufwendig orchestriert: unter anderem von einer Kesb-Gegnerin und einem Zürcher Ex-Polizisten, der Parallelen zum Holocaust zieht.

Und plötzlich sind sie da, in der ganz realen Welt. Als «digitale Krieger» machen sie im Netz Stimmung gegen die Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und verbreiten teils krude Theorien zur Entstehung des Virus. Nun ist ihnen der virtuelle Raum offenbar nicht mehr genug.

Als am vergangenen Wochenende plötzlich   in vielen Schweizer Städten in grosser Zahl Flyer auftauchten, die vor einer Maskenpflicht im öffentlichen Raum warnten,  zeigten sich Experten alarmiert. «Fake News!», warnte der Direktor des Bundesamtes für Gesundheit. «Äusserst verantwortungslos» seien die Botschaften, sagte Epidemiologe Marcel Tanner von der wissenschaftlichen Corona-Taskforce.

Die Flugblätter warnen, das Tragen von Masken führe zu Bewusstlosigkeit, z u Hautpilzen und z ur Vermehrung von Bakterien in der Lunge. Wer den QR-Code auf dem Flugblatt scannt, landet auf bekannten Informationskanälen verschwörungstheoretischer Kreise.

Kesb-Gegnerin in Planungsgruppe

Recherchen zeigen nun, wie organisiert die Masken g egner vorgehen – und wer sie sind.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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