Ärztinnen und Ärzten in der Schweiz hat es zu Beginn der Corona-Pandemie an Schutzmaterial gefehlt, namentlich an Masken. Das zeigt eine FMH-Umfrage. Unter Ärzten war demnach der Anteil der positiv auf das Coronavirus Getesteten höher als in der Bevölkerung.
Schutzmasken fehlten im März und im April; im Mai entspannte sich die Lage. In der in der «Schweizerischen Ärztezeitung» veröffentlichten Umfrage sprachen 57 Prozent der teilnehmenden Ärzte von einer schlechten oder eher schlechten Verfügbarkeit. Im April waren 40 Prozent dieser Ansicht, im Mai dann unter 10 Prozent.
Beim Desinfektionsmittel war der Mangel etwas weniger gross. Im März war es für 50 Prozent eher oder sehr schlecht verfügbar, im April für etwa 35 Prozent und im Mai ebenfalls nur noch für unter 10 Prozent.
719 mit Symptomen und ohne Test
282 – 2,3 Prozent der insgesamt rund 12'100 teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte – wurden positiv getestet. 15 von ihnen hatten keine Symptome, 26 mussten ins Spital. Mehr als doppelt so viele, nämlich 719, gaben an, Symptome gehabt zu haben, aber keinen Test gemacht zu haben.

