Die Firma Hustech Installations verlegt ihren Firmenhauptsitz von Gossau in die Bubiker Industrie. Dort bezieht die Firma, die in den Bereichen Elektrotechnik, Gebäudeautomation und Energiemanagement tätig ist, nächstes Jahr ihr neues Geschäftshaus. Die Grundsteinlegung fand am Mittwochabend statt.
Grund für den Umzug ist laut Andreas Bühler, Firmengründer und -inhaber der Hustech, der Platzbedarf der Firma: «U nser heutiges Gebäude platzt aus allen Nähten. » Zudem sei der Neubau eine schöne Gelegenheit, einen innovativen und zukunftsweisenden Bau zu gestalten, bei dem viel Wert auf eine gute Arbeitsatmosphäre gelegt werden könne . Glasdach und Solarpanelen Der Bau werde rund ein Jahr dauern. «Momentan sieht es trotz Corona danach aus, dass die rund 100 Mitarbeitenden plangemäss nächsten Sommer oder spätestens Herbst einziehen können.» Die Baufreigabe sei sehr zwar kurzfristig gekommen, doch Verzögerungen zeichneten sich derzeit keine ab. Gewonnen hat den Architekturwettbewerb das Team BGS Partner Architekten und Rüegg Architekten. Das Projekt namens Vidit wird vom Bauherrn Abimag und deren Vertretung Nova Bautreuhand AG begleitet. Vorbild für Zürcher Oberland Das Grundstück für den Neubau in Bubikon ist durch die Industriestrasse erschlossen, grenzt östlich an den Wändhüslenbach und umfasst eine Fläche von 3'786 Quadratmetern. Auffallen wird das Gebäude aufgrund seiner markanten Industriesilhouette des Sheddaches. Dieses wird nordseitig als Glasdach ausgeführt und gegen Süden mit Solarpanelen gedeckt.
Ein nachhaltiger Bau mit einem gesunden Fussabdruck sei eines der wichtigsten Ziele bei der Realisierung des Geschäftshauses, teilt die Firma mit. Den Entscheid, für das Projekt einen Architektur-Wettbewerb zu lancieren, habe Bühler bewusst mit dem Ziel getroffen, den Werkhof zu einem Vorbild für zeitgemässes Bauen im Zürcher Oberland zu machen. «Mit dem Holzbau soll der innovative Geist der Hustech zum Ausdruck gebracht werden», sagt Andreas Rüegg vom beauftragten Architektenteam. Als nachwachsender Rohstoff habe Holz mit Abstand die beste Energiebilanz. Büro, Lager und Werkstatt
Ein Spezialistenteam habe zudem ein Konzept gewählt, das je nach Bedarf eine energieeffiziente Heizung und Kühlung zulasse. «Ziel war es, mit einem möglichst geringen Energieverbrauch ein möglichst angenehmes Raumklima für die Mitarbeitenden zu schaffen», so Didier Blumer von der Nova Bautreuhand.
Neben Büroräumen, einem Lager, Werkstatt- und Technikräumen bietet der Neubau Platz für einen Gesellschaftsraum. Inhaber Bühler sagt: «Es ist uns wichtig, dass sich unsere Mitarbeitenden im Neubau wohl fühlen.»
Der Firmenstandort Gossau wird mit einer Abteilung für Kundenarbeiten und Service künftig vor Ort weitergeführt.

