Abo

Politik

Die Tücken des Contact-Tracing in den Kantonen

Was bringt die Quarantäne für Personen, die mit Infizierten Kontakt hatten? Konnten so Übertragungen verhindert werden? Das sagen Experten und Kantone.

Seit dem Ende des Lockdowns und der schrittweisen Aufhebung der Corona-Einschränkungen setzen die Behörden auf das Contact-Tracing: Personen, die mit einer positiv getesteten und infektiösen Person engen Kontakt hatten, werden per Telefon   gewarnt. So wollen die Behörden Übertragungsketten durchbrechen und eine zweite Welle verhindern.

Das Kontaktieren möglicher Angesteckter obliegt den Kantonen. Sie suchen alle, die einem Infizierten nahe gekommen sind, und ordnen für sie eine Quarantäne von 10 Tagen an. Wie effizient ist das? Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erhält seit Anfang Mai entsprechende Zahlen der Kantone, die bisher nicht veröffentlicht wurden.

Baselland, Tessin und Uri mit schlechter Bilanz

Der nützlichste Indikator zur Beurteilung der Wirksamkeit der Quarantäne ist laut BAG der Anteil neuer Corona-Fälle, die sich zum Zeitpunkt der Bestätigung der Infektion bereits in Quarantäne befanden – und hier gibt es grosse Unterschiede zwischen den Kantonen.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?