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Politik

Der «Bock» ist wieder fest in Männerhänden

Mit 30 Ja-Stimmen wurde am Donnerstagabend Daniel Huber (SVP) zum höchsten Illnau-Effretiker gewählt. Er stellte sein Amtsjahr unter das Motto «Erfolgsfaktor Regionalität».

«Ich habe hier bloss ein Amt und keine Meinung.» Mit diesem Zitat startete Katharina Morf (FDP) vor einem Jahr in ihr Amt als Illnau-Effretiker Ratspräsidentin. «Sie können sicher sein, ich habe eine Meinung», sagte sie am Donnerstagabend bei ihrer Abschiedsrede, «und mein Puls ist bei diversen Voten im Rat stark emporgeschnellt.»

In der letzten Legislatur seien die Fronten zwischen den rechten und den linken Parteien verhärtet gewesen. Bürgerlich sei nicht zu einem Kompromiss bereit, man sollte doch aufeinander zugehen können, sei die Meinung der Linken gewesen. «Diese These kann ich teilweise durchaus unterstützen.» 

In der aktuellen Legislatur mit der neuen Sitzverteilung geschehe nun genau das Gleiche.  «Kompromissbereitschaft umzusetzen, scheint doch schwieriger zu sein als gedacht.» Machtspiele seien vom Bock aus gut zu beobachten gewesen. 

Bereits bei 2018 der Abräumer

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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