An den Tag, als der Bundesrat die Öffnung nach dem Corona-Lockdown bekannt gegeben hat, kann sich Corina Rufibach noch bestens erinnern. «Ich hatte schlaflose Nächte», gesteht die Geschäftsführerin der Tennis- und Squashhalle Felsenegg AG in Wila. «Wie macht man das?», habe sie sich gefragt.
Es gab zwar ein Schutzkonzept von Swiss Tennis. Das ist der Schweizer Fachverband für den Tennissport, doch dieses konnte Rufibach nicht eins zu eins umsetzen. Denn im Gegensatz zu anderen Spielorten ist die Halle in Wila nicht bedient. Die Tür steht zu den Betriebszeiten offen und wer Tennis oder Squash spielen möchte, meldet sich telefonisch bei Rufibach oder ihrer Kollegin. Diese nehmen die Kontaktdaten auf und reservieren das entsprechende Spielfeld.
Eigene Lösung für Wila
Bezahlt wird per Twint oder mit Bargeld, das mit einem beschrifteten Umschlag in einen verschlossenen Kasten eingeworfen wird. Ein Prozedere, das sich seit Jahren bewährt. «Das funktioniert sehr gut», betont die Betriebsleiterin. «Wir haben auch nur wenige ‹Schwarzspieler›.»
Für die Zeit nach der Öffnung hätte diese Ausgangslage aber nicht ausgereicht. Und so setzte sich Corina Rufibach in Verbindung mit Robert Liniger, Verwaltungsratspräsident der Tennis- und Squashhalle Felsenegg AG. Er übt dieses Amt auch bei der Tennishalle Fällanden aus und hatte für diese bereits ein Schutzkonzept erstellt.

