Es war kein einfacher Start für das Walder Ehepaar Urs und Angela Gander. Im vergangenen Dezember unterschrieben die beiden den Vertrag für die Badmeister- und Kioskpächterstelle in der Badi Steg. Die Ganders hätten sich mit einem sehr ansprechenden Konzept um die Führung des Schwimmbadbetriebs beworben und den Zuschlag erhalten, schrieb die Gemeinde damals.
Zum sowieso ansprechenden Konzept gesellte sich dann ein Schutzkonzept aufgrund des Coronavirus. «Wir sind zufrieden mit unserem Start in der Badi Fischenthal», sagt Angela Gander zwar. Doch: «Wir standen gleich vor einer doppelten Herausforderung.» Zum einen sei es ihre erste Badi-Saison. Sie hätten also als Team viel vorbereiten, planen, abklären und lernen müssen. «Dann kamen noch die erschwerten Bedingungen und Vorgaben wegen Corona hinzu, die sich auch immer wieder änderten.»
Wanderer und Velofahrer
Sie hätten möglichst flexibel auf die Umstände reagiert und eröffneten die Badi-Beiz bereits ab dem 3. Mai als Take-Away-Betrieb. Am 11. Mai sei dann der Restaurantbetrieb gestartet. «Wir haben den Vorteil, über sehr viel Platz zu verfügen, was uns ermöglicht, die Tische weit auseinander zu stellen und die Sicherheitsabstände problemlos einzuhalten.»
Das gute Wetter im Mai habe ihnen dann auch in die Hände gespielt. Viele Wanderer und Velofahrer haben sie bewirten können und auch viele Einheimische seien in der Badi-Beiz eigekehrt.

