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Corona-Infektion an der Schule Hittnau

Ein Hittnauer Schulkind, das positiv auf das Coronavirus getestet wurde, befindet sich zurzeit mit seiner Familie in Selbstisolation. Derweil will man an der Schule den Normalbetrieb aufrechterhalten.

, An der Hittnauer Schule Hermetsbüel wurde bisher kein weiterer Fall von Covid-19 verzeichnet.

Archivbild: Heidy Dietiker

Corona-Infektion an der Schule Hittnau

Je weiter die Zahlen der Covid-19-Ansteckungen sinken, desto mehr lassen einzelne Corona-Fälle aufhorchen – besonders wenn sie an Schulen festgestellt werden. Wie an der Hittnauer Sekundarschule, wo eine bestätigte Infektion eines Kindes in einer zweiten Sek-Klasse vorliegt.

Gemäss den kantonalen Vorgaben besuchen weiterhin sämtliche Schulkinder – auch jene der betroffenen Klasse – die Schule Hittnau. «Die Isolationsmassnahmen wurden gemäss Bundesamt für Gesundheit umgesetzt», so Schulleiter Stefan Lingg. Das betroffene Schulkind sei zusammen mit Eltern und Geschwister in Selbstquarantäne.

«Momentan gibt es keine weiteren bestätigten Fälle.»

Stefan Lingg, Schulleiter  Mittelstufe/Sekundarstufe

Da das Kind bereits seit zehn Tagen nicht mehr in der Schule war, geht Lingg nicht davon aus, dass weitere Ansteckungen auftauchen werden. «Auch darum konnte davon ausgegangen werden, dass für die Lehrpersonen keine erhöhte Gefahr besteht.»

Hätte sich gezeigt, dass sich die Infektion in der Schule doch breit macht, wäre der nächste Schritt die mögliche Quarantäne der ganzen betroffenen Klasse, inklusive Lehr-, Fach- und Betreuungspersonen. «Aber momentan gibt es keine weiteren bestätigten Fälle», sagt der Schulleiter.

Brief an Eltern

In den letzten Tagen habe sich die Ansteckung in der Gemeinde herumgesprochen. «Ich habe auch einige Telefone von besorgten Eltern erhalten», sagt Stefan Lingg. «Aber niemand wollte sein Kind aus der Schule nehmen.» Grundsätzlich würde man sich in einem solchen Fall wohl kulant zeigen. 

Die Schulleitung wurde bereits am letzten Donnerstag auf die Erkrankung des Kindes hingewiesen. «Daraufhin wurden noch am selben Abend in einem Brief alle Eltern der betroffenen Klasse per Brief informiert», sagt Lingg. Darin bittet die Schulleitung die Eltern, auf den Gesundheitszustand ihrer Kinder zu achten und sich zu melden, sollte das Kind Syptome zeigen. 

Lehrer schützen sich mit Masken 

Auf eine breiter gestreute Information, wie etwa über die Website der Schule, habe man bewusst verzichtet. «Wir halten uns in dieser Sache an die Vorgaben des kantonalen Volksschulamtes und stehen auch weiterhin in regelmässigem Kontakt mit den zuständigen Stellen», sagt Lingg. Gemäss diesen Vorgaben wurde die Infektion des Schulkindes durch den Hittnauer Schularzt dem kantonsärztlichen Dienst gemeldet, der wiederum die Leitung des Schulärztlichen Dienstes des Kantons informierte.

Einige Lehrpersonen würden sich bereits seit der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes selber mit Masken schützen. In manchen Klassenzimmern sind zudem Scheiben vor dem Lehrerpult aufgestellt, um eine Barriere zwischen Schüler und Lehrperson zu schaffen. «Wir sind uns der Situation bewusst und beobachten sie genau», sagt Lingg. Noch ungeklärt sei, wo sich das Schulkind mit dem Coronavirus angesteckt hat. 

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