«Herausfordernd», so bezeichnet Adrian Baumann, Projektleiter beim kantonalen Tiefbauamt, die Bauarbeiten für den neuen Kreisel beim Knoten Tösstal-/St. Gallerstrasse bei der reformierten Kirche Turbenthal. Es handelt sich dabei um das Herzstück der ersten Sanierungsetappe der Tösstalstrasse, die im nächsten Frühling beginnen soll.
Was die Bauarbeiten schwierig macht, sind einerseits die engen Platzverhältnisse bei der Kirche. Andererseits handelt es sich um einen stark befahrenen Verkehrsknotenpunkt: Die Hauptachse von Winterthur nach Wald und diejenige von Wil ins Zürcher Oberland treffen da aufeinander. Auf der Tösstalstrasse verkehren täglich rund 9000 Fahrzeuge, eine parallele Verkehrsachse gibt es nicht.
Grundauftrag der Postauto AG
Eine Vollsperrung des Knotens während den Bauarbeiten ist aufgrund der vielen Abhängigkeiten nicht möglich. Das steht im technischen Bericht zur ersten Etappe der Sanierung. Unter anderem müsse das Postauto ins Neubrunnertal weiterhin verkehren können, sagt Adrian Baumann. «So will es die Postauto AG, die einen Grundauftrag zur Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr hat.» Mit Ampeln soll deshalb der Verkehr an der Baustelle vorbeigeführt werden.

