Haben Sie mit Ihrer Kampagne Leben gerettet?
Adrian Kammer: Die Kampagne hat der Bevölkerung gesagt, was sie tun soll, damit sich Covid-19 weniger ausbreitet.
Also ja?
David Schärer: Ich würde es so formulieren: Leben wurden gerettet, weil die Bevölkerung die Verhaltensregeln umgesetzt hat. Und das ist tatsächlich eine Kommunikationsleistung. Einverstanden?
Kammer: Ja. In dieser Krise hat die Kampagne als Teil der Krisenkommunikation dazu beigetragen – und dass alle mitgemacht haben.
Warum hat es ein hippes Werbebüro gebraucht, um eine einfache Botschaft zu vermitteln?
Kammer: Wir haben uns nicht für Rod entschieden, weil sie Hipster wären. Doch wir brauchten eine begleitende Werbeagentur, um auch den kreativen Teil abzudecken. Es braucht einfach eine Agentur und Menschen, die bereit sind, sich für diese Aufgabe dermassen ins Zeug zu legen.

