157 Stimmberechtigte waren an der Versammlung der Schule Elsau-Schlatt am Dienstagabend in der Sporthalle Elsau anwesend. Die meisten davon kamen jedoch nicht primär wegen den Schulgeschäften. Vielmehr lockte ein grösseres Überbauungsprojekt viele Bürger an die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Elsau, die gleich im Anschluss stattfand. Das erklärt Roman Arnold (FDP), der Präsident der Schulgemeinde Elsau-Schlatt, am Mittwochmorgen auf telefonische Anfrage. Die Bürger nahmen das Überbauungsprojekt an.
Und auch die erste Jahresrechnung der seit 1. Januar 2019 fusionierten Schulgemeinde Elsau-Schlatt genehmigten sie – und das ohne Gegenstimme und ohne Nachfrage. Die Rechnung schloss mit einem Gewinn von knapp 800‘000 Franken und damit rund 550‘000 Franken besser als budgetiert. Das klare Resultat kommentiert Arnold wie folgt: «Es zeigt, dass es uns geglückt ist, Rechnungen und Budgets von drei Schulgemeinden zu vereinen.»
Eine Frage zur Projektabrechnung
Die Bauabrechnung zum Erweiterungsbau des Oberstufenschulhauses in der Höhe von etwa 940‘000 Franken nahmen die Stimmberechtigen ebenfalls kommentarlos an. Diese lag rund sechs Prozent respektive 54‘000 Franken über den ursprünglich budgetierten Kosten.
Einzig zur Projektabrechnung für den Erweiterungsbau der Primarschule Elsau wurde eine Frage gestellt. Eine Stimmbürgerin wollte wissen, ob die Mehrkosten bei der Planung auch Auswirkungen auf die Kosten des Baus haben. Anstatt den ursprünglich budgetierten 190‘000 Franken kostete diese nämlich rund 19‘000 Franken mehr. «Direkt war diese Frage natürlich nicht beantwortbar, aber die Baukommission ist gefordert, dass die Kosten im budgetierten Rahmen bleiben», meint Arnold. Auch diese Projektabrechnung wurde schliesslich ohne Gegenstimme angenommen.

