Fast vier Fussballfelder hätten auf dem Wetziker Egli-Areal an der Breitistrasse Platz. Doch anstelle der 88 Fussballspieler bewegen sich dort vor allem Kunden und Mitarbeiter der beherbergten Geschäfte und Firmen. Das soll sich aber ändern. Aus dem Areal soll mehr werden.
Mehr. Das will die Firma schon lange für das Areal. Mit dem Projekt «Lakeside» wollen sie nebst Gewerbe auch Wohnraum auf den Platz holen. Ende 2017 lehnten der Kanton und die Stadt das Projekt ab. Die Grundeigentümer strebten einen Gewerbeanteil von mindestens 20 Prozent an, der Rest sollte dem Wohnen dienen. Dies hätte allerdings eine Teilrevision der Richt- und Nutzungsplanung zur Folge gehabt.
«Mehr als ein erster Schritt»
Mehr als zwei Jahre sind seit dem Entscheid vergangen, die Geschichte ging weiter und die Eglis mussten noch einmal über die Bücher. Nun können sie einen ersten Erfolg verbuchen. Der private Gestaltungsplan wurde genehmigt. Statt nur 20 Prozent Gewerbeanteil, sind es 20 Prozent Wohnvolumen. Doch Stefan Egli, Geschäftsführer der Jules Egli AG, sagt: «Das ist mehr als ein erster Schritt.»

