Das Coronavirus hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Musik- und Veranstaltungsbranche – so auch auf die Rockband Flector. Die fünf Herren mussten diverse Auftritte absagen und gingen sogar noch einen Schritt weiter: «Wir haben entschieden, uns nicht mehr im Proberaum zu treffen», sagt Leadsänger, Gitarrist und Mundharmonikaspieler Carlo Gartenmann, der in Effretikon wohnt. Das Risiko einer Ansteckung, die dann nach aussen getragen wird, sei zu gross gewesen. «Wir alle haben Personen im Umfeld, die der Risikogruppe angehören.»
So tönt die Musik der Band Flector.
Nichtsdestotrotz habe man die «tote Zeit» genutzt: Die Band nahm endlich einen Song auf, den es bisher nur an vereinzelten Konzerten zu hören gab. Und zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte von Flector soll ein Musikvideo veröffentlicht werden – zu eben diesem Song.
Das Storyboard, wie das Video dazu aufgebaut sein soll, hätten Gartenmann und seine Bandkollegen bereits erstellt – jedoch fehle das nötige Kleingeld, um eine Videoproduktion finanzieren zu können. Genau genommen fehlen der Band knapp 3500 Franken. Dieses Geld soll nun mittels eines Crowdfundings aufgetrieben werden.

