Climeworks erhält Rekord-Investition
Climeworks kann mitten in der Corona-Pandemie gute Nachrichten vermelden. Das Unternehmen filtert mit Hilfe von erneuerbarer Energie CO2 aus Luft, die weltweit erste Anlage befindet sich auf dem Dach der Kezo in Hinwil. In einer Mitteilung schreibt die Firma nun, private Investoren seien vom Potenzial von Direct Air Caprure als Lösung gegen den Klimawandel überzeugt. Die grösste Investition, die je in diese Technologie getätigt wurde – 73 Millionen Franken aus Eigenkapital – untermauere dies.
Insgesamt habe sich Climeworks seit der Gründung 2009 Investitionen von mehr als 120 Millionen Franken sichern können. Dank der Mittel könne die Kapazität zur CO2 -Filterung weiter ausgebaut werden. «Wir schätzen das langfristige Engagement unserer Investoren sehr», wird Mitbegründer und Co-CEO Christoph Gebald in der Mitteilung zitiert. Von Anfang an hätten sie ihre Vision einer klimapositiven Welt geteilt.
Technologie soll skaliert werden
Diese Finanzierungsrunde werde Climeworks einen deutlichen Schritt voranbringen und dabei helfen, einen noch grösseren Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten. «Wir möchten mit unserer Lösung langfristig eine Milliarde Menschen dazu inspirieren, CO2 aus der Luft zu entfernen – und die Investition ist ein weiterer Meilenstein, um dieses Ziel zu erreichen.»
Die Firma sei in den letzten drei Jahren stark gewachsen: von 30 auf über 100 Mitarbeiter und Teammitglieder in der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden. In den kommenden Jahren liege der Fokus vor allem auf der weiteren Skalierung der Climeworks-Direct-Air-Capture-Technologie.

