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Politik

Mit diesem Trick kann das Zürcher Opernhaus wieder Aufführungen zeigen

Wie bringt man eine grosse Oper auf die Bühne, ohne die Sicherheitsregeln zu verletzen? Intendant Andreas Homoki erklärt seine Lösung und was die Besucher erwarten können.

Das Opernhaus darf wieder starten. Aber kann es das überhaupt unter den aktuellen Bedingungen?

Wir sind keine Wundertüte, aus der einfach Sachen herauskommen. Wir haben im Normalfall ein eng getaktetes Probensystem; bis eine Aufführung bereit ist, braucht es einen grossen Vorlauf. Szenisch werden wir deshalb vor dem Sommer leider nichts machen können. Aber es gibt ein neuntägiges Festival mit Konzerten und Liederabenden. Und mit grossen Namen, darunter Thomas Hampson, Diana Damrau, Piotr Beczala, Julie Fuchs, Javier Camarena, Benjamin Bernheim.

Vor maximal 300 Leuten.

Ja, und zu vergünstigten Preisen. Es soll ein Zeichen sein, dass wir wieder stattfinden.

Und ab September gibt es dann wieder Oper? Wie wollen Sie Ihre Eröffnungspremiere mit «Boris Godunow» stemmen? Riesenchor, Riesenorchester – für die aktuelle Situation gibt es kaum ein Werk, das weniger geeignet wäre.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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