Die Dübendorfer Katholiken sind im Minus. Im Herbst 2018 veranschlagte die katholische Kirchgemeinde Dübendorf für das Jahr 2019 einen Verlust von rund 460‘000 Franken. Nun weist die vorliegende Jahresrechnung ein Minus von 711‘000 Franken auf; dies bei einem Ertrag von rund 5 Millionen Franken und einem Aufwand von 5,7 Millionen Franken.
Gemäss Aussagen von Finanzvorstand Benjamin Volkmer ist dieses Resultat vor allem auf tiefere Steuereinnahmen und höhere Abschreibungen zurückzuführen. Die Personalkosten und der Sachaufwand würden ungefähr im budgetierten Rahmen liegen, heisst es in einer Mitteilung der Kirche.
Da aufgrund des weiterhin geltenden Versammlungsverbotes die Kirchgemeindeversammlung vom Montag nicht stattfinden kann, wird die Jahresrechnung 2019 von den Stimmberechtigten nun an der Versammlung vom kommenden November abgenommen.
Klausurtagung der Kirchenpflege
Anfang Juli wird sich die Kirchenpflege zu einer Klausurtagung treffen. Wie der Präsident, Markus Zeier, sagt, soll einerseits zur Halbzeit der laufenden Legislatur eine Zwischenbilanz gezogen und andererseits der Finanzplan überprüft und angepasst werden. Aufgrund der Coronakrise geht die Kirche in den kommenden Jahren von spürbar tieferen Steuereinnahmen aus.

