Na, gut geschlafen? – Moment, lass mich kurz auf meiner Smartwatch nachschauen.
Immer mehr Menschen vermessen die Qualität ihrer Nachtruhe. Jeder Dritte hat seinen Schlafrhythmus schon digital aufgezeichnet, jeder Siebte tut dies regelmässig. Dies zeigt der dritte Monitor «Datengesellschaft und Solidarität» des Instituts Sotomo im Auftrag der Stiftung Sanitas-Krankenversicherung.
43 Prozent der Menschen in der Schweiz zeichnen auf, wie viele Schritte sie pro Tag gehen. Jede dritte Frau erfasst ihren Menstruationszyklus digital. In allen Lebensbereichen ist der Anteil der Menschen, die ihre Gesundheitsdaten digitalen Helfer anvertrauen, innerhalb der letzten drei Jahre deutlich angestiegen.
In der Corona-Krise akzentuiert sich dieser Trend noch, wie Anbieter von Fitnessarmbändern und Smartwatches bestätigen. So stieg der Verkauf von sogenannten Wearables beim Onlinehändler Digitec Galaxus in den ersten Monaten dieses Jahres um über die Hälfte an. Dies, nachdem der Absatz schon in den Vorjahren kontinuierlich gewachsen war. Auch Media-Markt erwartet für das Jahr 2020 zweistellige Wachstumsraten.
Technik verändert unsere Werte

