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Politik

Corona-App startet nächste Woche mit begrenzter Teilnehmerzahl

Die auf Smartphones installierte Applikation informiert ihre Nut­zer, wenn sie Kontakt mit einer als infiziert gemeldeten Person hatten, welche die App ebenfalls nutzt. Entscheidend ist, ob der Kontakt länger als 15 Minuten dauerte und die Distanz weniger als zwei Meter betrug. Die Kon­ taktpersonen sollen sich nach einer entsprechenden Mitteilung per Handy in Quarantäne begeben.

Bis zur definitiven Einführung der App im Sommer sammeln nun vorerst Testpersonen Erfah­rungen. Der Bundesrat hat die  organisatorischen, datenschutz­rechtlichen und betrieblichen Grundlagen für die bis Ende Juni laufende Pilotphase gestern in einer Verordnung geregelt. Die definitive Einführung der App soll dann auf einer vom Parlament im Juni genehmigten dringlichen Gesetzesgrundlage erfolgen.

Die App wurde von den beiden ETH in Zürich und Lausanne ent­wickelt. Das «Swiss Proximity­ Tracing­-System» wird nun auch zuerst von Mitarbeitenden der ETH Zürich und Lausanne, von Armeeangehörigen, Spitalperso­nal sowie Angestellten in kantonalen und eidgenössischen Ver waltungen getestet.

Zusätzlich wird die App weiteren Personen und Organisationen zur Verfü­ gung gestellt, damit diese allfälli­g e technische Mängel sowie Pro­bleme in der Benutzbarkeit auf­ decken können. Allerdings bilden diese Teilnehmer keine demo­ grafisch repräsentative Gruppe.

Pilotversuch mit geschlossenen Gruppen

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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