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Politik

Sternenberg hat seinen «Sternen» wieder

Von aussen erinnert der neue «Sternen» stark an das geschichtsträchtige Gebäude, das 2016 abgebrannt war. Wie es in seinem Inneren aussieht, können Gäste seit Mittwoch selber erleben.

Klammheimlich hat Marianne Brühwiler ihren «Sternen» in Sternenberg eröffnet. Ohne Fest, Partyballone oder festliche Dekorationen. Nur das Schild «Mir händ offe» vor dem Eingang lädt an diesem verregneten Mittwoch die Gäste dazu ein, ins Gasthaus einzutreten.

Im Entree wartet eine Frau mit Regenjacke und Schirm. «Ich ha gar nöd gwüsst, dass du scho offe hesch. So schön!», sagt sie fröhlich, als sie Brühwiler erblickt. Eine Nachbarin habe ihr davon erzählt, also sei sie sogleich gekommen.

Sie lässt ihren Blick anerkennend durch die Gaststube wandern. Diese ist hell und modern, aber hat sich trotzdem einen gewissen alten Charme bewahrt. Dafür sorgen die Holzbalken an der Decke, die mit Holz verkleideten Wände und nicht zuletzt die Holzmöbel und der grüne Kachelofen.

Der «Sternen» ist ein neues Haus mit altem Konzept, wie Marianne Brühwiler erklärt. «Ich habe den Leuten immer gesagt, den alten ‹Sternen› gibt es nie mehr.» So wie früher konstruiere man kein Gasthaus mehr. Geblieben ist aber das äussere Erscheinungsbild. Die neue Fassade mit den Holzschindeln ist der des alten Gebäudes nachempfunden.

Zuerst Brand, dann Corona

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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