Das Kafi Feld in Kempten ist noch jung. Vor knapp einem Jahr ging es auf und dann Ende 2019 schon wieder zu. Mit Irina Weber fand der Verein Kulturfeld, der das Café gepachtet hat, per Anfang März eine neue Betreiberin. Doch die musste nach zwei Wochen Hochbetrieb wegen des Lockdowns abrupt die Türen wieder schliessen.
Nun steht zwar endlich die Wiedereröffnung vor der Tür, doch als kleiner Anbieter mit einem Lokal von etwa vier auf zehn Metern Fläche, ist das gar nicht so einfach. «Die Zwei-Meter-Abstände einzuhalten, ist hier drin eine grosse Herausforderung », sagt Weber.
Von den 15 Sitzplätzen könnte sie ohne bauliche Eingriffe nur vier bis sechs weiterhin anbieten – was kaum rentabel wäre. Also müssen Trennwände her. «Wir ahnten glücklicherweise, was kommen könnte», sagt Lukas Thut vom Verein Kulturfeld. «Deshalb haben wir bereits erste Vorbereitungen getroffen.»
Aufwecken aus dem Zwangskoma
Mit den Trennwänden sollte das Café elf bis zwölf Plätze anbieten können. Dazu kommen – bei gutem Wetter – bis zu 40 Plätze auf dem Hof.

