Die Öffnung per 11. Mai kommt fast einen Monat früher, als ursprünglich angekündigt. Der Gastrosuisse-Verband übte politisch Druck auf den Bund aus. Nun gelten allerdings strenge Vorschriften für Personal und Gäste. In den letzten Tagen haben die Gastronomen der Region ihr Sicherheitskonzept ausgearbeitet.
Vorerst dürfen maximal vier Personen an einem Tisch Platz nehmen – eine Ausnahme bilden Eltern mit mehr Kindern. Eine Herausforderung bedeutet die Einhaltung von zwei Metern Abstand zwischen den Tischen, was vor allem in kleineren Lokalen zu Kopfzerbrechen führt. Alle Gäste nutzen Sitzplätze, Stehplätze sind nicht zugelassen.
Das Schutzkonzept sieht vor, dass alle Gastronomen die Gästedaten erfassen müssen. Heisst: Vorname, Nachname, Telefonnummer, Datum, Zeit, Tischnummer. Diese Daten müssen 14 Tage lang aufbewahrt werden, damit ein allfälliger Ausbruch des Coronavirus genau zurückverfolgt werden kann. Danach müssen die Daten «vollständig» gelöscht werden.
Aufhören kam nicht in Frage
Die lange Tradition des Restaurants Freihof in Bauma Lipperschwendi wird ab kommendem Montag fortgeführt. Als vor dem nationalen Notstand noch ein Gutachten für einen Ausbau angestellt wurde, stiess man darauf, dass die Wirtshausgeschichte sogar länger zurückreicht als bisher angenommen – über 200 Jahre.

