Das Initiativ-Komitee «Pro Unterführung Winterthurerstrasse» will vom Zürcher Regierungsrat wissen, wie er gedenkt mit der Umfahrungsstrasse «Uster West» weiterzumachen. In einem eingeschriebenen Brief an den Regierungsrat fragen Mitglieder des Komitees diesen an, ob und wann er definitiv auf «Uster West» verzichte und stattdessen «die von den Ustermer Stimmbürgern seit Jahrzehnten gewünschte Unterführung Winterthurerstrasse» erstelle.
Im Komitee sitzen unter anderem Gemeinderat Paul Stopper (BPU) sowie dessen Parteikollege und ehemalige Gemeinderat Werner Kessler, die sich seit Jahren vehement gegen die Realisierung des Strassenprojektes und für einen raschen Bau der Unterführung einsetzen.
Jahrzehntelange Debatte
Darüber, wie in Uster das Verkehrsproblem bezüglich der Bahnübergänge gelöst werden soll, wird schon seit Jahrzehnten debattiert. Im November 2012 hatten sich die Ustermer Stimmbürger an der Urne für den Bau der Unterführung Winterthurerstrasse ausgesprochen, im Raum steht zudem noch immer die vom Kanton geplante Umfahrung «Uster West». Das kantonale Strassenprojekt wurde aber mittlerweile aus Gründen des Umweltschutzes schon mehrfach für «faktisch tot» erklärt. Ein konkreter Entscheid, wie man nun die Lösung des «Barrieren-Problems» angehen will, steht aber noch immer aus.

