Ein wenig ausserhalb von Hittnau, umgeben von Wiesen und Wäldern, liegt die Ranch von Andrea Egli und ihrer Tochter. Pferde wiehern, der Geruch von Stroh erfüllt die Luft, Katzen streichen einem um die Beine. Das Gefühl, sich irgendwo in den Weiten des Wilden Westens und nicht im Oberland zu befinden, wird durch den weissen Cowboyhut von Andrea Egli verstärkt.
Dieses Gefühl möchte Egli im Sommer auch anderen geben. Sie plant, einen Teil ihres Grundstücks der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – wenn auch im kleinen Rahmen. «Durch die Corona-Krise sind einige Menschen knapp bei Kasse. Um trotzdem ein wenig in Ferienstimmung und weg von zu Hause zu kommen, kann man für ein, zwei Nächte bei mir sein Zelt aufschlagen oder mit dem Wohnwagen anreisen.»
Abstand ist kein Problem
Wie Egli sagt, würde sie maximal zwei Familien gleichzeitig empfangen. «So hat man ein wenig Privatsphäre und es gibt keine Probleme wegen der Abstandsregelung.»

