Verglichen mit der Situation weltweit, dem Gesundheitswesen im Speziellen und den wirtschaftlichen Auswirkungen ist es nur eine Fussnote. Aber die Motorradliebhaber müssen sich in dieser aussergewöhnlichen Lage wirklich in Selbstdisziplin üben.
Wunderschönes Wetter, angenehme Temperaturen: Die Bedingungen für Ausfahrten sind geradezu optimal. Doch man wird eindringlich gebeten, die Maschine in der Garage zu lassen.
Unfallrisiko minimieren
Der Grund ist nicht etwa die Gefahr, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Die ist auf dem Motorrad kaum vorhanden. Man hat den nötigen Abstand, kommt kaum mit anderen Menschen in Kontakt und ist durch Helm, Jacke und Handschuhe gut geschützt. Springender Punkt ist die Unfallgefahr. Dieser soll man sich nicht unnötig aussetzen, um das schon stark geforderte Gesundheitswesen nicht noch zusätzlich zu strapazieren.
Am besten lässt sich dies bewerkstelligen, wenn man erst gar nicht auf die Strasse geht. Denn selbst mit defensiver Fahrweise lässt sich das Unfallrisiko nicht vollkommen ausschliessen. Das zeigt das Beispiel eines Verkehrsunfalls vor einigen Tagen auf der Strecke zwischen Turbenthal und Bichelsee, als ein Autolenker beim Abbiegen einen Motorradfahrer übersah. Dieser musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

