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Politik

Neue Regeln für Schulen sorgen bereits für Streit

Lehrer und Schulleiter warnen, das Schutzkonzept des Bundes für die Öffnung der Schulen werde Eltern verunsichern. Die kantonalen Bildungsdirektoren dagegen sind froh, dass sie viel Spielraum erhalten.

«Mit diesem Konzept können wir die Schulen guten Gewissens wieder hochfahren», sagt Silvia Steiner, Zürcher Regierungsrätin und oberste Bildungsdirektorin der Schweiz. Gestern hat der Bundesrat entschieden, unter welchen Begleitmassnahmen die Primar- und Sekundarschulen ab dem 11. Mai den Präsenzunterricht wieder aufnehmen sollen.

Das Konzept lässt den Kanto- nen relativ viel Spielraum. «Der Bundesrat kann nicht jedes Detail regeln», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. An den Schulen nimmt man dies mit Unverständnis zur Kenntnis:

«Wir hätten uns klare und einheitliche Vorgaben für alle Kan tone gewünscht», sagt Thomas Minder, Präsident des Verbands der Schulleiter.

Das Schutzkonzept des Bundes basiert auf Annahmen, die zuletzt für heftige Diskussionen gesorgt haben. Die Spezialisten im Bundesamt für Gesundheit gehen vom Grundsatz aus, dass Kinder erstens nur selten erkranken und zweitens das Virus kaum an andere Personen weitergeben. Die Annahmen werden zu Beginn des fünfseitigen Konzepts mit Zahlen und Expertenaussagen untermauert.

Das Schutzkonzept umfasst unter anderem die folgenden Punkte:

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