Sie sind in grosser Gefahr, die sogenannten «Männerpflanzen». Ihre Kennzeichen sind, dass sie kaum Pflege und wenig Wasser benötigen. Deshalb haben Sukkulenten, Kakteen, Steinpflanzen und andere Vertreter diese Bezeichnung erhalten.
Uns Männern wird ja unterstellt, dass wir nachlässig mit Gewächsen umgehen, dass wir sie zu wenig tränken, nicht düngen und was der Gerüchte mehr sind. Doch momentan droht für diese wachsenden Geschöpfe grosse Gefahr. Warum?
Ganz einfach: Homeoffice. Männer arbeiten zu Hause. Auch dort brauchen sie mal eine Kaffeepause, um den Kopf frei zu kriegen. Was im Büro in einen Schwatz mit Kollegen ausartet, läuft im Arbeitszimmer zu einem Geplauder mit Pflanzen hinaus.
Man sieht sie darben und greift zur Spritzkanne. Dann kommt am Abend noch das gemeinsame Feierabendbier, wieder werden sie begossen. Doch so viel Flüssigkeit vertragen die Pflanzen überhaupt nicht.
Das Beste ist, man setzt «Männerpflanzen» draussen an eine Mauer. Dort gedeihen sie prächtig und können ihre männlichen Formen richtig ausleben. Allerdings müssen die armen «Home-Officer» ihr Bier dann alleine schlürfen. (Guy A. Lang)

