Einfach zusammenklappen und wegpacken – was man mit dem Corona-Virus gerne machen würde, ist mit dem gleichnamigen Schreibmaschinenmodell möglich. Im Jahr 1920 in den USA gebaut, schreibe sie noch «wie am ersten Tag», wie ihr Besitzer Stefan Beck erzählt. Der leidenschaftliche Sammler betreibt in Pfäffikon zusammen mit seiner Frau das Schreibmaschinenmuseum mit insgesamt 400 Ausstellungsstücken.
Die Corona-Schreibmaschine sei eine der ersten aus Aluminium, was neben einem geringeren Gewicht auch Vorteile für die Herstellung gebracht habe. «Früher gab es noch nicht so gute Werkzeuge, um das Material zu formen», sagt Beck. «Da war das Material manchmal stärker als das Werkzeug.» In Sachen Preis sei die Corona mit einem Wert von 150 bis 200 Franken im niedrigsten Segment aller Ausstellungsstücke. «Aber dass sie sich zusammenklappen lässt, ist eine schöne Eigenart, woran die Besucher jeweils Freude haben.»
Das Schreibmaschinenmuseum hat Stefan Beck 1992 im Industrieareal Witzberg eröffnet. Die Sammlung wachse stetig weiter. «Es gibt nach wie vor ein paar Wünsche, die wir uns erfüllen wollen», sagt er. Als ehemaliger Mechaniker fasziniere ihn die filigrane Technik der Schreibmaschinen wie am ersten Tag.
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