Die eigene Dorfgeschichte interessiert die Fehraltorfer. So sehr, dass die Chronikgruppe Fehraltorf für die zwei kommenden Jahre eine neue Stelle von 25 Prozent schaffen will. Das teilt sie in einer Medienmitteilung mit.
Wie Wilfried Ott, Obmann der Chronikgruppe, sagt, sei geplant, ein Geschichtsstudent oder eine Geschichtsstudentin an Bord zu holen. «Wir sind nicht mehr die Jüngsten», sagt er und schmunzelt. «Für gewisse Arbeiten, die künftig anstehen, brauchen wir Hilfe von der jüngeren Generation», so Ott (SVP), ehemaliger Gemeindepräsident von Fehraltorf.
Dorfgeschichte mit eigenem Buch lehren
Einerseits geht es um die Aufarbeitung der Fehraltorfer Geschichte. Dafür treffen die Mitglieder der Chronikgruppe ältere Einwohner der Gemeinde, die aus ihrer Kindheit und von ihren Erinnerungen erzählen. «Oft stellen sie uns auch Fotos oder ältere Schriftstücke zu Verfügung. Zu erfahren, wo die Bilder geschossen wurden und was die Briefe oder Ähnliches zu bedeuten haben, braucht viel Zeit.»
Zum anderen bringe der Wahrheitsanspruch eine grosse Herausforderung mit sich. «Wir haben festgestellt, dass gewisse Fakten nicht stimmen, so wie sie bei uns hinterlegt sind.» Dem nachzugehen und an die richtigen Informationen zu gelangen, sei nicht ohne.

