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Politik

Von Tücken und Abgründen des Homeoffice

Wegen der Corona-Pandemie müssen fast alle «Tößthaler»-Redaktoren im Homeoffice arbeiten. Einige entdecken dabei ihre neoliberalistischen Züge während andere mit Murphys Gesetz kämpfen.

Zurück im Arbeitsalltag

Seit dieser Woche arbeite ich wieder auf der Redaktion, weil mein Kollege Rolf Hug zurzeit in den Ferien ist und zumindest jemand vor Ort sein muss. Das fühlt sich irgendwie merkwürdig an. Denn inzwischen war ich so lange im Homeoffice, dass dieses längstens zur Gewohnheit wurde. Trotzdem: So richtig wohl fühlte ich mich im verordneten «Knast» nicht.

Was nicht heisst, dass ich nicht auch gerne ab und an von zu Hause aus arbeite. Ich gehörte aber definitiv nicht zu denjenigen, die in den eigenen vier Wänden plötzlich neue Welten entdecken und Zeit finden für Dinge, die sie schon lange immer machen wollten. Rückblickend muss ich nüchtern feststellen: Ich arbeitete zuletzt gesamthaft gesehen – mein Studium inbegriffen – mehr als sonst. Die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit wurde immer schwammiger.

Es scheint fast, als ob ich ein klassisches Beispiel eines neoliberalen Arbeitnehmers abgab. Doch damit ist es nun hoffentlich wieder vorbei. (Rafael Lutz)

 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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