Die Gemeindewerke Pfäffikon reinigen jährlich weit über zwei Millionen Kubikmeter Abwasser. Dieses stammt nicht nur vom Pfäffiker Gemeindegebiet sondern auch aus der Gemeinde Hittnau, die der Pfäffiker Abwasserreinigungsanlage angeschlossen ist. Bevor der bei der Reinigung anfallende Klärschlamm jeweils in der zentralen Verwertungsanlage Werdhölzli in Zürich verbrannt wird, macht er derzeit noch einen Umweg via Wetzikon. Dorthin wird der ausgefaulte Schlamm – dem bereits das Biogas entnommen wurde – in flüssiger Form transportiert und dann entwässert.
Keine Kapazität in Wetzikon
Wie die Pfäffiker Werkkommission berichtet, seien die Entsorgungskosten für diese Schlammabgabe jedoch in den letzten Jahren gestiegen. Im Jahr 2019 haben die Entsorgungskosten inklusive Transport rund 330‘000 Franken betragen. «Dazu kommt, dass Wetzikon für den Faulschlamm von Pfäffikon im Jahr 2021 keine Kapazität mehr hat», heisst es in der Mitteilung.
Aufgrund dieser Ausgangslage liessen die Gemeindewerke Pfäffikon eine Studie durch ein Ingenieurbüro erstellen. Darin wurde die Wirtschaftlichkeit einer eigenen Schlammentwässerung aufgezeigt und der Neubau eines Schlammbehandlungsgebäudes empfohlen.

