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Politik

Ungewissheit belastet Wirte in der Region

Die Gastro-Branche leidet unter dem Lockdown. Eine baldige Öffnung der Restaurants ist gemäss Bundesrat nicht in Sicht. Das sorgt bei den Gastronomen für Ratlosigkeit und Wut. Aus der Not wurden sogar Kündigungen gesprochen.

Der Bundesrat hat am Donnerstag die Exit-Strategie beschlossen. Damit sollen schrittweise die Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie gelockert werden. Ab 27. April dürfen somit Coiffeurgeschäfte, Gartencenter und Baumärkte wieder öffnen. Zwei Wochen später soll der Unterricht wieder aufgenommen werden. Vom Entscheid des Bundes ausgeschlossen ist die Gastro-Branche. Noch hat der Bundesrat nicht entschieden, wann Restaurants und Bars den Betrieb wiederaufnehmen dürfen. Somit müssen auch Restaurants und Bars im Oberland weiter geschlossen bleiben. 

«Ich möchte endlich wissen, wann es weitergeht, und erwarte vom Bundesrat, dass er innerhalb der nächsten Tage konkreter wird.»

Charly Engelhard, Betreiber der Kulturbeiz Sternen in Rüti

«Wir hatten eigentlich gehofft, nach dem 26. April wieder aufmachen zu können», sagt Nino Sartorio vom Restaurant «Amici miei» in Rüti. «Dass dem jetzt nicht so ist und dass wir noch immer nicht Bescheid wissen, wann es weitergehen kann, überrascht mich. Und es macht mich ratlos», so der 32-jährige Geschäftsführer.

Klare Worte findet auch Charly Engelhard von der Kulturbeiz Sternen in Rüti: «Von mir aus könnte man die Sicherheitsmassnahmen langsam lockern», sagt der Geschäftsführer. «Ich möchte endlich wissen, wann es weitergeht, und erwarte vom Bundesrat, dass er innerhalb der nächsten Tage konkreter wird.» Dass man so in der Schwebe gelassen werde, mache ihm zu Schaffen. 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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