Mehr Gönner aber weniger Einsätze
Im Schnitt wurde die Rega im vergangenen Jahr alle 30 Minuten zu einem Einsatz gerufen. Rund 17’000 Einsätze hat die Rettungsflugwacht im 2019 geleistet. 12’000 davon per Helikopter. Dies teilt die Stiftung im Jahresbericht mit. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Einsätze jedoch um zwei Prozent ab.
Etwas mehr als 11’000 Patientinnen und Patiente transportierte die Rega bei ihren Einsätzen. Auch diese Zahl ist im Gegensatz zum Vorjahr um 3,6 Prozent rückläufig. Mit 1750 Einsätzen ereigneten sich die meisten Unfälle im Wintersport. Gefolgt von Arbeitsunfällen und Unfällen im Verkehr und in den Bergen.
Mit mehr als 70’000 neuen Mitgliedschaften hat die Rega 2019 einen neuen Höchststand an Gönnerinnen und Gönnern erreicht. Somit zählt die Stiftung aktuell erstmals mehr als 3,5 Millionen Gönner.
Dennoch hat die Rega im vergangenen Jahr einen Verlust von 6,1 Millionen Franken erlitten. Einem Betriebsertrag von 166,8 Millionen Franken stand ein Aufwand von 172,9 Millionen Franken gegenüber. Der Aufwand nahm im Vergleich zum Vorjahr um knapp 9 Millionen Franken zu. Grund für den erhöhten Betriebsaufwand sind gemäss Rega ein höherer Personal und IT-Aufwand. Die Stiftung finanziert zu 59 Prozent aus Gönnerbeiträgen und Spenden. 41 Prozent des Budgets zahlen die Kostenträger.

