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Politik

Vom Auslauf und der Weltuntergangsuhr

Während der Corona-Pandemie müssen fast alle «Tößthaler»-Redaktoren im Homeoffice arbeiten. Dabei freuen sie sich über etwas Abwechslung und machen sich Gedanken über die Themenschwerpunkte der Medien.

Freiland-Praktikantin

Wenn ich ehrlich bin, habe ich langsam genug von diesem Homeoffice. Und so musste man mich nicht zweimal fragen, ob ich bereit wäre, am Karsamstag für einen Bericht Hofläden im Tösstal zu besuchen. Denn ein Augenschein vor Ort ist per Telefon aus dem Homeoffice nur schwer möglich.

Mit viel Elan fuhr ich von Bauernhof zu Bauernhof, stand mit anderen in der Schlange oder wechselte einige Worte mit Bäuerinnen. Dabei hielt ich mich natürlich strikt an die Regeln des Social Distancing. Gespräche wurden immer mit mindestens zwei Metern Distanz geführt, auch beim Fotografieren war Abstandhalten gefragt.

Doch dieser Auslauf am Karsamstag tat mir sehr gut. Ich fühlte mich fast wie eine Freiland-Praktikantin. Zumindest bis ich wieder an meinem Homeoffice-Pult sass, um den Bericht zu schreiben. (Bettina Schnider)

 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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