Der Verkehrsrückgang ist gut sichtbar. Knotenpunkte, an denen sich sonst die Wege von Verkehrsteilnehmenden aller Art kreuzen, sind wie leergefegt. Messungen bestätigen: Sowohl der motorisierte Individualverkehr als auch die Fahrgastzahlen im öffentlichen Verkehr haben im Raum Zürich massiv abgenommen seit dem Shutdown vom 16. März.
Zu Hause bleiben ist seither die Devise. Homeoffice statt Pendlerverkehr, Fernsehen, lesen oder Spiele spielen statt Ausgang. Wie stark sich dies auf das Verkehrsaufkommen auswirkt, zeigen Zahlen, die die kantonale Baudirektion auf Anfrage zusammenstellte.
Letzte Woche waren es noch knapp 170’000 Fahrten.Verglichen mit der gleichen Vorjahresperiode, sind dies 90’000 Fahrten weniger.
Sie betreffen drei wichtige Einfallachsen um Zürich: Die Forchstrasse in Zollikerberg, die Seestrasse in Kilchberg und die Zürichstrasse in Dübendorf. Vor dem Shutdown wurden auf diesen drei Verkehrsachsen werktags pro Woche insgesamt rund 240’000 Fahrten gezählt.
Letzte Woche waren es noch knapp 170’000.Verglichen mit der gleichen Vorjahresperiode, sind dies 90’000 Fahrten weniger. Auf der Rosengartenstrasse, einer Hauptverkehrsachse in Zürich, nahm der Werktagsverkehr seit dem Shutdown um ein Viertel und der Wochenendverkehr um fast die Hälfte ab, wie eine Anfrage beim Stadtzürcher Gesundheits- und Umweltdepartement ergab.

