Unvermutet lag in unserem Milchkasten ein Paket. Ein Geschenk aus Finnland. Gut, unsere finnische Freundin hatte uns noch am 29. Februar besucht. Sie hatte einst in Basel Medizin studiert und wollte wieder einmal den Morgestraich erleben.
Wie bekannt, wurde dieser abgesagt. So zog sie sich nach einem kurzen Besuch und Gesprächen über Schweizer und andere Spezialitäten in ihre nordfinnische Stadt Oulu zurück.
Und wurde dort, wie wir, von dem unseligen Virus blockiert. Jetzt überraschte sie uns mit Gurken und Eiern, welche man bemalen kann. Unter ihrer normalen Schale verbergen diese Eier aber Schoggi. Eine Spezialität – Osterhasen aus dem hohen Norden.
Ich muss sagen, dass die Gurken aus Finnland ganz besonders gut schmecken: Sie sind eingelegt, leicht süsssauer und munden frischer als unsere sauren Gurken. Eine Delikatesse.
In finnischen Supermärkten stehen etwa meterhohe Fässer, in denen sie schwimmen. Mit einer Zange nimmt man so viele, wie man will, versorgt sie in einem mitgebrachten Gefäss und lässt sie sich schmecken.

