Zur Zeit der Berichtaufnahme tobten Stürme übers Land. Erst Petra, dann Sabine richteten vielerorts Schäden an. Der Forstdienst musste sich umgestürzten Bäumen widmen und deshalb die eigentlichen Winterarbeiten vertagen.
Für die Försterin Miriam Lustenberger bedeutete das mehr Telefonanrufe, sei es um eine Meldung über ungünstig liegendes Fallholz entgegenzunehmen oder dessen Entfernung zu organisieren. So stürzte eine Fichte über die Gyrenbad-Strasse, die in der Folge gesperrt wurde und der Verkehr umgeleitet. «Bei einem derartigen Ereignis muss die Zusammenarbeit zwischen dem Forst, der Feuerwehr und dem Tiefbauamt funktionieren», erklärt sie.
Berufsweg führt zum Staatsforst Turbenthal
Miriam Lustenberger absolvierte die dreijährige Forstwart-Ausbildung in Heitersberg in Spreitenbach. Es folgten zwei weitere Berufsjahre, bevor die engagierte junge Frau die Försterschule in Lyss besuchte. Dort lernte sie Simon Weber aus Wila kennen, beide schlossen den Lehrgang erfolgreich ab. In der Folge traf man die Försterin in verschiedenen kantonalen Waldgrundstücken an.
Mit der Geburt des ersten Kindes 2009 reduzierte sie ihr Arbeitspensum. Als dann die Stelle für den Staatswald in Turbenthal ausgeschrieben wurde, weckte das ihr Interesse. Doch der Familie wegen kam eine Vollzeitstelle nicht infrage.

