Am 13. März beschloss der Bundesrat, alle Schulen in der Schweiz zu schliessen. Die Kinder sollten zu Hause Schulstoff erarbeiten. Nur im Notfall, wenn Kinder nicht betreut wären, dürften sie noch in die Schule kommen.
Gabriella Pfaffenbichler, Präsidentin der Primarschulpflege Turbenthal, war im ersten Moment verwundert, obwohl sich dieser Entscheid abgezeichnet hatte. Gleichzeitig lobt sie die Kommunikation des Volksschulamts des Kantons Zürich: «Wichtige Mails gingen sofort raus. Behörden und Schulleitungen wurden sehr schnell informiert.»
Vertraute Arbeitsformen
«Der Fernunterricht an unseren Schulen ist dann auch gut angelaufen», fügt sie hinzu. Dem stimmt auch Kaspar Schüpbach, Schulleiter der Schule Breiti-Risi in Turbenthal, zu. Seine Schule konnte alle Schüler und Eltern erreichen und diese über die neuen Abläufe informieren.
«Wichtig ist uns aber vor allem, dass die Schüler weiterhin Arbeitsformen und Unterrichtsmaterialien haben, mit denen sie vertraut sind.»
Kaspar Schüpbach, Schulleiter der Schule Breiti-Risi in Turbenthal

