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Politik

«Unsere Türen stehen auch Schiess-Skeptikern offen»

Der Schiessverein Pfäffikon feiert dieses Jahr sein 425-jähriges Bestehen. János Frei, Jungschützenleiter und Vorstandsmitglied, hofft, dass sich künftig wieder mehr junge Leute fürs Schiessen begeistern lassen – er versteht aber auch die Skepsis gegenüber der Sportart.

«Wie der Verein damals gegründet wurde? Ich weiss nicht genau – vor 425 Jahren war ich noch nicht auf der Welt.» János Frei lacht und meint dann: «Nein, jetzt ernsthaft. Damals haben sich einfach ein paar schiessbegeisterte Männer mit ihren Gewehren gefunden und zusammengetan.» Und die Tradition, die damals entstand, lebt bis heute weiter: Der Schiessverein Pfäffikon, gegründet 1595, feiert dieses Jahr sein 425-jähriges Bestehen.  

Wirft man einen Blick auf die Homepage des Schiessvereins, erhält man einen genaueren Einblick in die Entstehungsgeschichte. Wie man dieser entnehmen kann, bildeten die Fehraltorfer und Pfäffiker Schützen zum damaligen Zeitpunkt, also 1595 eine Einheit – und gerieten dann aber aneinander aufgrund des Baus des Fehraltorfer Schützenhauses. «J edenfalls machten sich die Pfäffiker Schützen selbständig. Sie gründeten einen eigenen Verein, den Schiessverein Pfäffikon – vorerst Schützen-Gesellschaft benannt – und reichten ebenfalls ein Baugesuch an die Regierung ein», heisst es auf der Homepage weiter.

Bis die Bewilligung da war, vergingen jedoch einige Monate. Erst am 6. Mai 1596 wurde niedergeschrieben, dass der Pfäffiker Schiessverein auch ein Schützenhaus errichten darf. «Die Pfäffiker Schützen setzten die Bewilligung sogleich in die Tat um und erstellten ihr Schützenhaus an der Obermattstrasse, da wo heute das Primarschulhaus steht.»

Bis auf die Grundmauern niedergebrannt 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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