Am Freitagmorgen, 20. März, sind mein Mann Urs und ich in Zürich gelandet. Diesem Moment der grossen Erleichterung waren vier Wochen Ferien in Thailand vorausgegangen. Das Coronavirus war also schon beim Abflug nach Asien ein Thema, aber wie sich das alles entwickeln würde, war kaum vorstellbar.
Auf dem Flug nach Bangkok sass ich damals neben einem Tessiner, der erzählte, er hätte mehrere Mundschutzmasken und Desinfektionsmittel dabei. Seine thailändische Freundin hätte ihn darum gebeten.
Keine Schutzmasken erhältlich
Tatsächlich war es dann in Hua Hin, wo wir Domizil bezogen hatten, die ganze Zeit über nicht möglich, in Apotheken Masken zu bekommen. Schliesslich fanden wir welche in einem kleinen Geschäft für Handwerksartikel. Normalerweise werden diese Stoffmasken wegen der Luftverschmutzung getragen. Am Ferienort selber wirkte das Leben normal, doch schon in der zweiten Woche schienen die Touristenzahlen zu sinken.
«Als wir im Hotel ankamen, wurden wir zuerst auf Fieber untersucht.»
Renate Gutknecht, «Tössthaler»-Korrespondentin

