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Politik

Die Industrie- und Gartenstadt Winterthur erleben

Die Seniorengruppe Turbenthal war im Naherholungsgebiet von Winterthur unterwegs. Dabei entdeckte sie nicht nur schöne Aussichtspunkte, sondern auch gemütliche Rastplätze.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Bahnhof Winterthur Grüze. Man folgt dem Bahngleis auf der linken Seite Richtung Stadtkern bis zur nächsten Brücke, die nach Oberwinterthur führt, und überquert diese. Auf der Römerstrasse geht es weiter bis zum Restaurant Stadtrain, das sich für einen Aufenthalt eignet.

Links vom Restaurant führt ein gut markierter Wanderweg über Treppen hinauf bis zur Aussichtsterrasse «Bäumli» mit der 1995 erschaffenen Steinskulptur aus normannischem Granit. Nach dem anstrengenden Aufstieg geniesst man hier eine wunderschöne Aussicht über die Stadt und über das vier Hektaren grosse Weinbaugebiet am Goldenberg bis hin zum Alpenkranz. Der Rundblick über die Stadt zeigt auch den grossen Baum- und Grünflächenbestand der Industrie- und Gartenstadt.

Von der Villa zum Restaurant

Gleich nebenan befindet sich das Restaurant Goldenberg. Die Gaststätte gehörte ursprünglich dem 1957 verstorbenen Textilmaschinenfabrikanten Max Jäggli. Seine Witwe verkaufte die Villa mit dem umfangreichen Umschwung der Stadt Winterthur, die das Grundstück so vor Spekulanten schützen wollte. Die Villa wurde zu einem Restaurant um- und ausgebaut, welches am 1. Juli 1960 eröffnet wurde. Auf dem Rebberg gedeiht der Wein «Winterthur Goldenberg».

Bei angesagten Sturmböen ist der Wald vorsichtshalber zu meiden und die Anhöhe auf dem Goldenbergweg zu verlassen. Dieser führt durchs Tössertobel hinunter Richtung Stadt. Dort biegt man rechts ab auf die Rychenbergstrasse und geht hoch bis unterhalb der Klinik Lindberg. Schliesslich führt die Route weiter über die Tachlisbrunnenstrasse zur Rosentalstrasse Richtung Altersheim Rosental. Nach der Überquerung der Schaffhauserstrasse beginnt der Stadtkreis Veltheim.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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