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Politik

«Zunächst gilt es, unsere Gesundheit zu wahren»

Aufgrund der neusten Entwicklungen muss auch der Moto-Club Wila kapitulieren. Das Motocross Schlatt findet nicht statt.

Der Moto-Club Wila sah sich in den vergangenen Jahren mehrmals mit widrigen Verhältnissen konfrontiert. 2015 musste das Motocross Schlatt bei Winterthur am Sonntag wegen eines Schneesturms abgebrochen werden. Ein Jahr später ging der Veranstalter sogar das Wagnis ein, das Rennen um zwei Wochen zu verschieben, da am vorgesehenen Datum das Gelände eingeschneit war. Vergangenes Jahr war es starker Regen, der zur Absage der sonntäglichen Rennen führte. Dieses Jahr nun ist es ein unsichtbarer Gegner, der eine Absage erzwingt. 

Beat Ganz ist seit dem ersten Motocross im April 2012 Mitglied des Organisationskomitees. Zuerst betreute er das Ressort Finanzen. 2019 übernahm er das Präsidium. Im Interview spricht er über die speziellen Herausforderungen seines Amtes und über die diesjährige Absage infolge der Coronavirus-Epidemie.

Herr Ganz, bereits mehrmals war das Motocross Schlatt durch Wetterkapriolen beeinträchtigt. Nun ist es eine «höhere Macht», gegen die man machtlos ist. Was sind die Konsequenzen für den Verein? Ist eine Verschiebung möglich, oder ist das Motocross 2020 definitiv abgesagt?
Beat Ganz: Das OK hat sich anlässlich der Corona-Krisensitzung dazu entschlossen, das Motocross 2020 nicht zu verschieben. Folglich gibt es seit 2012 erstmals kein Motocross in Schlatt. Die Konsequenzen sind relativ überschaubar. Wir haben bereits Ausgaben von 4500 Franken getätigt, welche es abzuschreiben gilt. Die bereits überwiesenen Sponsorengelder werden wir selbstverständlich an unsere Partner zurückbezahlen. Nun gilt es, die Absage sauber abzuschliessen. Anschliessend werden wir uns auf die Planung des Motocross 2021 konzentrieren.

«Die bereits überwiesenen Sponsorengelder werden wir selbstverständlich an unsere Partner zurückbezahlen.»

Voraussichtlich wird der Moto-Club Wila im September 2020 ein Clubcross mit Schnupper- und Trainingsmöglichkeiten durchführen. Also eher eine kleine und regionale Veranstaltung. Aber zunächst gilt es, unsere Gesundheit zu wahren und abzuwarten, dass sich das normale Leben und Umfeld wieder einpendelt. 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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