Leere Schulzimmer, verwaiste Pausenplätze, keine fröhlichen Kinderstimmen. Dieses Szenario ist seit Montagmorgen Realität. Der Bundesrat untersagt den Präsenzunterricht an allen Schweizer Schulen. Dieses Verbot gilt bis am 4. April. Im Kanton Zürich wird diese Phase bis am 10. April, respektive bis nach den Frühlingsferien, erweitert.
Der Bundesratsbeschluss umfasst sämtliche Angebote der Schule, von Unterricht über Förderangebote zu Hort und Mittagstisch. Wie die Bildungsdirektion vom Kanton Zürich schreibt, sollen die Schülerinnen und Schüler wenn immer möglich zuhause bleiben. Für dringende Betreuungsnotfälle richten die Schulen entsprechende Angebote ein.
«Kein Chaos, keine Panik»
Die Schule Bauma hatte am Samstag alle Eltern und Erziehungsberechtigte mit einem Schreiben über die aktuelle Situation informiert. Darin stand unter anderem geschrieben, dass die jeweiligen Lehrpersonen informiert werden müssten, falls eine Betreuung zuhause nicht möglich ist.
Diese Kommunikation habe sehr gut funktioniert, sagt Schulpräsidentin Karin Inauen auf Anfrage. «Alles verlief sehr geordnet. Es gab kein Chaos und auch keine Panik.» Die meisten Eltern hätten sich bis Sonntagabend gemeldet, so Inauen. Deshalb gehe sie davon aus, dass am Montag keine Kinder unangemeldet in einer der Baumer Schulen vorbeigebracht wurden.

