Einer der ersten Vorboten des Frühlings ist der Bärlauch. Dann begibt sich auch Domenico Orlando auf die Suche nach dem wohlschmeckenden Kraut. « Wenn ich im Frühjahr auf Morchelsuche gehe, pflücke ich gerne auch Bärlauch, denn beide wachsen oft zur gleichen Zeit am gleichen Ort » , sagt der Pilzkontrolleur der Kontrollstelle Wald mit der angeschlossenen Gemeinde Fischenthal.
Bevorzugte Standorte der in West- und Mitteleuropa erscheinenden Pflanze sind feuchte, oft wasserzügige, tiefgründige Böden in Auen-, Laubmisch- oder Buchenwäldern. Unter idealen Bedingungen kann der Bärlauch auch in Parkanlagen oder sogar im eigenen Garten erscheinen.
« Im Zürcher Oberland wächst das schmackhafte Kraut etwa im Sagenraintobel. »
Benjamas Ramsauer, Leiterin der Feldbotanikkurse von BirdLife Zürich
Das Kraut wuchert standortgetreu zur Frühjahreszeit. Heuer spriesst der Bärlauch wegen des im Februar relativ milden Wetters früher als sonst in der Region. Mit seinem verführerisch ausgeprägten knoblauchartigen Geruch berauscht er besonders zur Blütezeit so manchen Spaziergänger im Wald.
Die Nase kann helfen

