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Politik

Freizeitangebot im Oberland stark eingeschränkt

Die neuen Massnahmen des Bundes zum Coronavirus treffen Oberländer Veranstalter hart. In der Hall of Fame fürchtet man sich vor finanziellen Einbussen, im Sauriermuseum Aathal geht man von Einlassbeschränkungen aus und auf der Jucker Farm konzentriert man sich nur noch auf die Nahrungsmittelproduktion.

Keine Events mit über 100 Personen – die Massnahme des Bundes trifft auch Veranstalter aus der Region. Zum Beispiel die Hall of Fame in Wetzikon. «Für manche Betreiber von Event- und Konzertlocations könnten die Auswirkungen der neu getroffenen Massnahmen zur endgültigen finanziellen Katastrophe führen», sagt Pasquale Salatino, Betreiber der Hall of Fame.

Die Konzertbesucher seien in der Zwischenzeit so stark verunsichert, dass ein Teil davon, t rotz bereits gekauften Vorverkauftickets, den  gesetzlich erlaubten Veranstaltungen fern geblieben seien.

Massnahmen des Bundes für Veranstalter

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu senken, hat der Bund am Freitag, 13. März, neue Massnahmen getroffen. Auf Veranstalter, Kinos und Museen bezogen bedeuten diese, dass Events mit über 100 Besuchern verboten sind. Bars, Restaurants und Clubs dürfen noch maximal 50 Personen bewirtschaften. Informieren Sie sich hier über alle Neuigkeiten.

Das ausbleibende Geld der Anlässe stelle aber nicht das einzige Problem für ihn dar, wie Salatino sagt. «Laufende Kosten wie Miete, Strom, Internet, Instandsetzung und sonstiger Unterhalt müssen trotzdem bezahlt werden.» Ein konkretes Notfallkonzept für solch eine Ausnahmesituation habe er nicht.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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