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Politik

«Ich dachte mir, mit so viel Geld kann er nicht weit kommen»

Der Volg in Niederuster ist am Mittwochnachmittag überfallen worden. Eine Augenzeugin verfolgte den Täter.

Der Volg an der Seestrasse in Niederuster wurde am Mittwoch kurz nach Mittag überfallen. Eine Augenzeugin sowie eine Volg-Mitarbeiterin bestätigen eine entsprechende Meldung auf Anfrage von «Züriost» übereinstimmend.

Trotz Drohung verfolgt

Die Augenzeugin, die anonym bleiben möchte, habe eigentlich ihren Einkauf erledigen wollen. «Als ich aber die Filiale betrat, standen alle Geldkassetten auf dem Tresen und mehrere Getränkeflaschen lagen zerstreut auf dem Boden», schildert sie. Der Täter habe in der Folge das ganze Geld aus dem Tresor sowie die Ausweise der Volg-Mitarbeiter mitgenommen und sei geflüchtet, schildert die Augenzeugin weiter. Sie habe sofort die Verfolgung aufgenommen. «Es war mir wichtig, dass jemand der Polizei sagen konnte, wohin der Täter flüchtete und eine Täterbeschreibung abgeben kann.»

Dass der Täter eine Waffe bei sich hatte, habe sie deshalb erst gar nicht gesehen. Der flüchtende Täter habe sie dann aber beim Fussgängerstreifen erstmals bedroht. «Er sagte mir, ich solle stehenbleiben. Doch ich habe mich nicht einschüchtern lassen und ihn weiter verfolgt», sagt die Augenzeugin. Auch eine weitere Drohung des Täters habe sie in der Folge nicht abgeschreckt. «Ich dachte mir, mit so viel Geld kann er nicht weit kommen.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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