Ja zu Jugendarbeit und Projektwettbewerb Luppmenpark
Passend zum Thema Jugendarbeit war an der Hittnauer Gemeindeversammlung am Montagabend eine Sekundarklasse auf der Empore zu Gast. Eigentlich wäre im Rahmen des Freifaches «Schweiz» ein Besuch im Bundeshaus geplant gewesen. Dieser musste wegen des Coronavirus abgesagt werden. «Dafür können Sie nun Dorfpolitik hautnah erleben», sagte Gesellschaftsvorsteherin Claudia Schnyder (parteilos), als sie das neue Rahmenkonzept für die Jugendarbeit der Versammlung vorstellte.
Ein solches zu erstellen habe sich aufgedrängt, nachdem die Kosten in diesem Bereich jedes Jahr weiter anstiegen und eine Pensumerhöhung der Jugendarbeiter unumgänglich wurde. «Nicht nur wegen der wachsenden Bevölkerung, auch aufgrund der Professionalisierung und Angebotserweiterung steigen die Kosten für die Jugendarbeit», führte Schnyder weiter aus.
Runder Tisch geplant
Es ist denn auch primär die Aufstockung von 50 auf 120 Stellenprozente, die den grössten Teil der jährlich wiederkehrenden Kosten von 150‘000 Franken ausmache. Diese Leistung soll auch weiterhin von einem Drittanbieter übernommen werden. «Ein- bis zweimal jährlich wird es darum einen runden Tisch geben, an dem sich die Vertreter von Schule, Elternrat, Gemeinderat, Suchtprävention und vielen mehr über alle Aspekte im Bereich Jugend austauschen können», sagte Schnyder.
Im Anschluss sagten die 70 Hittnauerinnen und Hittnauer einstimmig Ja zum neuen Rahmenkonzept und zum Kredit ab dem Jahr 2021.
Bevölkerung soll beim Projektwettbewerb Luppmenpark mehr mitreden können
03.03.2020

Neue Hittnauer Alterswohnungen
Eine Woche vor der Gemeindeversammlung informierte der Hittnauer Gemeinderat über den Projektwett Beitrag in Merkliste speichern Ebenfalls einstimmig wurde der Projektierungskredit in der Höhe von 245‘000 Franken für den Projektwettbewerb Luppmenpark genehmigt. Hochbauvorstand Carlo Hächler (FDP) führte aufgrund der ferienbedingten Abwesenheit des Gemeindepräsidenten Christoph Hitz (parteilos) durch die Versammlung und stellte auch gleich das Traktandum vor.
Die Erarbeitung eines Projektwettbewerbs ist Bestandteil des Gestaltungsplans Luppmenpark, den die Hittnauer Gemeindeversammlung im September 2019 genehmigt hatte. Die Genehmigung des Gestaltungsplans durch den Kanton steht noch aus. «Aber wir rechnen damit, dass wir bereits etwas gehört hätten, wenn es damit Probleme gäbe», sagte Hächler.
«D er Mitwirkungsprozess dürfte den Planungsprozess wohl verlängern, aber das ist es wert.»
Carlo Hächler (FDP), Hochbauvorstand
Bereits eine Woche vor der Gemeindeversammlung hatte der Gemeinderat eine Informationsveranstaltung organisiert, um das Thema Projektwettbewerb für die Alterswohnungen im Luppmenpark zu beleuchten. Die brennendsten Fragen schienen damit bereits beantwortet zu sein.
Einzig FDP-Ortsparteipräsident Jonathan Mischler ergriff erneut das Wort, um den Gemeinderat zu ermahnen, die Bevölkerung in den Planungsprozess miteinzubeziehen. Aufgrund der diversen Rückmeldungen sei dies mittlerweile sowieso geplant, sagte Carlo Hächler. «In welcher Form die Bevölkerung abgeholt wird, ist derzeit noch offen. Dieser Mitwirkungsprozess dürfte den Planungsprozess wohl verlängern, aber das ist es wert.»
