Am Freitagnachmittag waren in Wila Alphörner zu hören. Nicht unweit des Bahnhofs und des Restaurants Dreispitz musizierten drei Frauen mit ihrem Lehrer Werner Erb. «Normalerweise proben wir in Rämismühle», erklärte Erb. Das war aber heute nicht möglich. Und so wurde die Stunde kurzerhand nach Wila verlegt, auf den Platz vor Caroline Bäbis Garage. «Im Haus selber haben wir natürlich keinen Platz mit diesen grossen Instrumenten», erklärte sie. Speziell daran war auch: Erb spielte auf einem Saxalphorn. Das ist auch aus Holz, hat aber eher die Form eines Saxophons.
«Im Haus selber haben wir natürlich keinen Platz mit diesen grossen Instrumenten.»
Caroline Bäbi, Alphorn-Schülerin aus Wila
Alle vier Wochen kommt Erb ins Tösstal. Er wohnt im Kanton Graubünden. «Wenn ich nicht hier bin, sollen meine Schülerinnen täglich 30 Minuten üben», sagte er mit einem Lachen. Für Caroline Bäbi und ihre Kolleginnen steht jedoch der Spass im Vordergrund. Seit rund zwei Jahren nehmen sie Unterricht bei Erb. «Immer noch mit grosser Freude», sagte Bäbi. (bes)

