Ernst Bänteli sitzt in der Pfäffiker Chronikstube. Es riecht nach frisch gedrucktem Papier, in den Regalen reihen sich alte Bücher aneinander. Vor Bänteli, Mitglied der Antiquarischen Gesellschaft Pfäffikon, liegen zwei der insgesamt sechs erschienenen Pfäffiker Jahresschriften – diesen Freitag wird die siebte und letzte im Rahmen einer Vernissage vorgestellt.
Entstanden sind die Jahresschriften, die verschiedene Aspekte der Dorfgeschichte Pfäffikons beleuchten, im Auftrag der Gemeinde. Ernst Bänteli erinnert sich: «Anfang des neuen Jahrtausends erhielten wir, also die Antiquaristische Gesellschaft, die Aufgabe, typische Bereiche der Dorfgeschichte in Form von Jahresschriften aufzuarbeiten.» Bis 2021 sollte alle drei Jahre eine davon veröffentlicht werden. 2004 erschien die erste – und jetzt haben Bänteli und sein Team die Arbeit an der letzten beendet.
Die Erarbeitung der Schriften sei immer stressig gewesen, so Bänteli. «Vor allem, wenn wir uns dem Drucktermin näherten.» Da aber das ganze Team – bestehend aus bestehend aus Historikern, Chronisten, Geschichtsinteressierten Personen, Sachverständigen und Hobbyschriftstellern, Grafiker und Fotografen – immer vollen Einsatz gezeigt habe, konnte jede noch so stressige Situation gut gehandhabt werden. «Alle Beteiligten arbeiteten zu einem bescheidenen Honorar. Die Motivation war trotzdem immer ungebrochen», so Bänteli.
«Ich bin in Pfäffikon aufgewachsen und habe viele Veränderungen miterlebt.»

