Radon-Messungen in Weisslingen abgeschlossen
Am 13. November 2018 orientierten die Weisslinger Gemeinde- und Schulbehörden über die anstehenden Radonmessungen in den Kindergärten und Schulanlagen. Die Messungen wurden vom Kanton angeordnet, da der Grenzwert an internationalen Standards angepasst wurde. Konkret wurde dieser Wert von 1‘000 auf 300 Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m3) gesenkt, was eine Anpassung der eidgenössischen Strahlenschutzverordnung notwendig machte.
Radon-Grenzwert in einem Raum leicht überschritten
06.02.2020

Schule Hittnau
Da der Kanton den Grenzwert von Radon in der Luft gesenkt hat, müssen alle Gemeinden die Radonbel Beitrag in Merkliste speichern Die Messungen wurden in der Zeit vom 3. Januar 2019 bis 8. Januar 2020 durchgeführt. Die Messgeräte wurden in allen Schul- und Kindergartengebäuden in verschiedenen Räumen aufgestellt, nämlich in Klassenzimmern, Kindergartenzimmern, Werk- und Handarbeitsräumen, Turnhallen, Hallenbad, Mehrzweckräumen, Schulküchen, Musikzimmer, Heiz- und Putzräumen, Bibliothek.
Die Ergebnisse reichen von 13 Bq/m3 im Hallenbad bis 152 Bq/m3 im Musikzimmer, was weit unter dem Grenzwert liegt. Es sind somit keine weiteren Sanierungsmassnahmen an den Gebäuden notwendig, wie die Gemeinde mittelit. « Alle Räume können bedenkenlos weiter genutzt werden. »
Radon ist ein natürliches, überall vorkommendes radioaktives Edelgas, das farb-, geruch- und geschmacklos ist. Es ist ein Zerfallsprodukt des in Böden und Gesteinen vorkommenden radioaktiven Schwermetalls Uran. Von dort aus kann es relativ leicht entweichen und sich über Bodenluft oder gelöst in Wasser ausbreiten. Dabei kann es auch in die Raumluft von Gebäuden gelangen. Die Zerfallsprodukte von eingeatmetem Radon können das Lungengewebe schädigen und letztendlich Lungenkrebs auslösen. (Quelle: Bundesamt für Gesundheit)

